ÜBERSICHT


Katy Perry


Ich + Ich


Eurovision Song Contest 2008


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Katy Perry

 

Die amerikanische Sängerin und Songwriterin Katy Perry (*1984) ist mit ihrem rockigen Welthit I Kissed a Girl bekannt geworden. Die Tochter eines Pastorenehepaares wuchs zunächst ohne weltliche Musik auf und fing als junges Mädchen in einem Gospelchor an. Ihr Schlüsserlebnis hatte sie auf einer Party, wo sie die Musik von Alanis Morissette und Freddy Mercury für sich entdeckte. Ihr erstes Album, das 2001 unter ihrem richtigen Namen Katy Hudson erschien, blieb zwar erfolglos, wurde jedoch in der Musikszene bereits beachtet. Sie wechselte bald ihren Namen auf den Geburts-namen ihrer Mutter, um nicht mit der Schau-spielerin Kate Hudson verwechselt zu werden. Ab 2004 begann die Kalifornierin Titel für ein Mainstreamalbum aufzunehmen, von denen einige auf ihrer offiziellen MySpace-Website zu hören waren. Aber erst als sie den Hitpro-duzenten Glen Ballard, der schon Alanis Morissette zu Erfolgen verhalf, in Nashville kennen lernte, nahm ihre Karriere einen entscheidenden Aufschwung. Nachdem ihre Debütsingle Ur So Gay 2007 nur mäßigen Erfolg hatte, wurde im Mai 2008 die Single I Kissed a Girl aus ihrem nachfolgenden Album One of the Boys in den USA veröffentlicht. Der Titel wurde ein Nr.1-Hit u.a. in den USA, Kana-da, Großbritannien, Australien, der Schweiz, Österreich und Deutschland, wo er am 1. Au-gust auf den Markt kam. Eine weitere Single aus dem Album, Hot n Cold, konnte allerdings nicht an den Erfolg von I Kissed a Girl anknüpfen.Seit September 2008 hatte die Sän-gerin bereits einige Auftritte in Deutsch-land, denen vermutlich demnächst noch mehr folgen werden.

 

Samstag, 13. Juni 2009, Caribana Festival, Crans-près-Céligny (CH)
Sonntag, 14. Juni, Volkshaus, Zürich
Freitag, 19. Juni, Hurricane Festival, Scheßel
Samstag, 20. Juni, Palladium, Köln
Sonntag, 21. Juni, Southside Festival, Tuttlingen
Montag, 6. Juli, Rockhal, Luxemburg


Zurück zur Übersicht


Ich + Ich


Endlich mal wieder, nach Jahren, ein deutscher Popmusiktitel, der ansprechend ist: Ich + Ich - So soll es bleiben

Ich + Ich ist ein gemeinsames Musikprojekt der deutschen Musiker Annette Humpe und Adel Tawil, das melan-cholische Popmusik produziert. Humpe und Tawil lernten sich im Frühjahr 2002 zufällig in einem Tonstudio in Berlin kennen, als Tawil bei einer Auftragsproduktion singen sollte, für die Humpe die Texte geschrieben hatte. Als Humpe auf Tawils Stimme aufmerksam wurde, suchte sie Kontakt zu ihm.

Aus dieser Begegnung entstand 2004 ein gemeinsames Album, das am 18. April 2005 erschien. Die erste Vorab-auskoppelung Geht`s dir schon besser? stieg am 8. November 2004 in die deutschen Singlecharts ein. Du erinnerst mich an Liebe und Dienen wurden Top-10-Erfolge in Deutschland.

Im Januar und Februar 2006 gingen Annette Humpe und Adel Tawil mit ihrem Album auf große Deutschland-Tournee, die ein großer Erfolg war. Fast alle Konzerte waren restlos ausverkauft. Das Tourabschlusskonzert fand im Kes-elhaus in Berlin vor knapp 2000 Fans statt.

Das aktuelle Studioalbum Vom selben Stern erschien am 29. Juni 2007. Die gleichnamige Single wurde bereits am 15. Juni veröffentlicht und war 38 Wochen in den deutschen Musikcharts vertreten. Am 9. November 2007 folgte die zweite Single-Auskopplung Stark, die zu diesen Zeitpunkt bereits auf Position 10 der Airplay-Charts lag und in den regulären Charts sofort auf Position 4 einstieg. Am 4. April 2008 folgte mit So soll es bleiben die dritte Single-auskopplung. So soll es bleiben stieg direkt auf Platz 3 der Charts und ist somit der fünfte Top-Ten-Erfolg des Duos in Deutschland. Das Album stieg erst am 20. Juni 2008, nach 50 Wochen, in den Deutschen Album Charts auf Platz 1

Quelle: Wikipedia


Der Song So soll es bleiben hat dem Duo offenbar den endgültigen Durchbruch verschafft.

 

Samstag, 18. April 2009, Zermatt (CH)
Freitag, 1. Mai, Sölden (A)
Samstag, 23. Mai, Wächtersbach
Freitag, 5. Juni, Kamenz
Samstag, 6. Juni, Oberhof
Donnerstag, 11. Juni, Benediktbeurern
Samstag, 13. Juni, Mainz
Samstag, 4. Juli, Sassnitz
Samstag, 18. Juli, Heilbronn
Mittwoch, 22. Juli, Singen
Donnerstag, 23. Juli, Lörrach
Samstag, 25. Juli, Winterbach
Mittwoch, 29. Juli, Lauchheim
Samstag, 15. August, Schwetzingen

 

Zurück zur Übersicht


 

 

Eurovison Song Contest 2008

 

Auch dieses Mal gab es überwiegend den üblichen Kitsch und bestenfalls Mittelmaß, aus dem noch der französische und der spanische Beitrag herausragten. Um die Attraktivität dieser Traditionsveranstaltung wieder auf ein erträgliches Niveau zu heben, scheinen einige Änderungen unvermeidlich zu sein. Zunächst sollte der Abstimmungsmodus modifiziert werden. Ehemalige Sowjetrepubliken und weitere slawisch geprägte osteu-ropäische Länder (insgesamt etwa 20 Staaten) dominieren die Veranstaltung quantitativ deutlich. Sie schieben sich ihre Stimmen gegenseitig zu - wie auch die Skandinavier, Griechen/Zyprioten und England/Irland, ebenso werden die Platzierungen von Migranten beeinflusst (Deutschland/Niederlande/Türkei, Frankreich/Portugal, Irland/Litauen, Schweiz/Bosnien-Herzegowina/Serbien oder Österreich/Serbien). Diese Nachbarschafts- und Sympathiepunkte verzerren das Ergebnis in nicht unerheblichem Maße und können auch schwächeren Titeln, in diesem Fall dem russischen Beitrag, durchaus zum Sieg verhelfen, während stärkere Songs, wie diesjährig aus Großbritannien, Frankreich oder Spanien (wegen fehlender "Nachbarschafts"punkte aus demselben Kulturkreis) abgeschlagen auf den hinteren Plätzen landen. Diesen Missstand könnte zum Beispiel die Wiedereinführung einer Jury aus Fachleuten, und auch nur aus den tatsächlich teilnehmenden Ländern, zumindest abmildern. Weiterhin sollte man darüber nachdenken, wieder nur in der jeweiligen Landessprache singen zu lassen, damit sich nicht 90% der Beiträge wie seichter Brit-, US- oder Ethno-Pop aus den 80ern anhören. Eine größere mu-sikalische Vielfalt wäre dadurch gewährleistet. Es ist auch ein Unding, dass Italien, Luxemburg und Österreich nicht mehr am Wettbewerb teilnehmen - vermutlich würde man sie mit den Veränderungen zurückgewinnen können. Es liegt nun an Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Spanien, die die größten Geldgeber sind; sie könnten durchaus ihren Einfluss geltend machen.
Der eigentliche Höhepunkt der Show war übrigens der Auftritt des kroatisch-serbischen Weltstars Goran Bregovic mit seinem Wedding and Funeral Orchestra, der in der Pause mit Folkloreklängen für gute Stimmung sorgte.

Ergänzung aus Wikipedia:

Die Auswirkungen von Sympathiepunkten zeigten sich insbesondere im Wettbewerb 2008 sehr deutlich. Der spätere russische Siegertitel belegte im 1. Halbfinale - wo lediglich 3 ehemalige sowjetische Teilrepubliken abstimmen durften - hinter Griechenland und Norwegen lediglich den 3. Platz. Im Finale, an dem 8 ehemalige Sowjetische Teilrepubliken abstimmen konnten, erhielt Russland aus diesen Staaten 55 Punkte mehr als der griechische Beitrag. Bei einem Gesamtvorsprung vor Griechenland von lediglich 54 Punkten steht damit fest, dass der Sieg des russischen Titels nicht nur der für den 2008er Wettbewerb überdurchschnittlichen Qualität des Beitrags geschuldet ist, sondern in erheblichem Maße auch der massiven Vergabe von Sympathiepunkten.

 

Zurück zur Übersicht




site created and hosted by nordicweb